Moving to Perth, Australia

Our life Down Under

Mittwoch, 18. April 2007

Real Estate

- Prices of houses forecast to drop – schreibt "The West Australian". Endlich. Nachdem die Hauspreise letztes Jahr ihren Höhepunkt erreicht hatten wird's Zeit. Der Mining-Boom und die guten Arbeitsmöglichkeiten haben sehr viele Menschen nach Perth gelockt (westaustralische Arbeitslosenrate sank im März auf 2,7%, die niedrigste seit 30 Jahren).
Man kam dem Zuwachs nicht so schnell nach, Häuser und Land wurden knapp; vor neuen Grundstücken wurde gezeltet um eins zu ergattern. Hausbau konnte bis zwei Jahre dauern, da es an Handwerkern mangelte, aber auch an Baumaterial. Glücklich und vor allem reich sind diejenigen geworden, die rechtzeitig gekauft haben: In 2003 bekam man Häuser für um die $180-200k, die 2006 für über $400k verkauft wurden. Die regelmäßig steigenden Zinsen, aktuell knapp 8%, machen es dem "First Home Buyer" nicht einfach sein erstes Haus zu finanzieren. Mieten ist in Australien nicht besonders hoch angesehen. Die meisten Australier fangen schon sehr früh in ihrem Leben an Eigentum zu erwerben. Meist ist das erste Haus nicht das, wo man sein Leben lang wohnen bleibt, es ist nur ein Einstieg in den Immobilienmarkt. Man kauft sich hoch bzw. kauft so viele wie möglich. Es war wohl auch so, dass man schon mit 30 kreditfrei war und Besitzer von mindestens zwei Häusern. Das ist nun etwas schwierig geworden, trotz des First Home Buyers Grant: man bekommt vom Staat $7000 als Starthilfe. Ebenso ist der Erlass der stamp-duty (Grunderwerbssteuer) für First Home Buyer bis $250k mittlerweile recht nutzlos, da es dafür einfach nichts mehr gibt. Im Mai soll entschieden werden, ob der Freibetrag erhöht wird.
- Die Häuser in WA sind hauptsächlich double-brick, also Backstein, da dieser hier produziert wird; an der Ostküste dagegen mehr Holzhäuser. -

Sonntag, 8. April 2007

Easter Bilby

Auch wir koennen Ostern in einen Lindt-Schoko-Hasen beissen. Obwohl, die australische Variante gibt es auch: den Kaninchennasen-
beutler, genannt Bilby. Der ist auch viel besser geeignet, da er sogar mit einem Beutel ausgestattet ist. Das herausragendste Merkmal sind die grossen, hasenaehnlichen Ohren und eine lange, spitze Schnauze. Da er vom Aussterben bedroht ist (es soll nur noch 2000 geben) geht von jedem gekauften Schoko-Bilby eine Spende an den "Save the Bilby Fund".

Freitag, 6. April 2007

Good Friday

Mit dem Katamaran sind wir heute vom Fremantle-Hafen nach Rottnest Island gefahren. "Rotto" ist eine beliebte, 11 km lange und 4,5 km breite, autofreie Ausflugsinsel, die man sehr gut mit Fahrrädern erkunden kann. Der Sandstrand ist puderzuckerfein, das türkisblaue Wasser voller bunter Fische, Stingrays etc. (siehe Rottnest Island)
Der weniger schöne Name stammt von holländischen Entdeckern, die die dort lebenden Quokkas für große Ratten hielten. Das Quokka ist aber ein Kurzschwanzkänguru.


P.S. Traditionelles Karfreitagsgebäck sind "hot cross buns", dunkle Gewürzbrötchen aus Hefeteig mit Rosinen oder Schokostückchen und einem eingeritzten Kreuz.