Giant Boab Tree
Der Boab Tree sieht aus als ob er auf dem Kopf steht und seine Wurzeln oben wären. Willkommen im Down Under.
Fakt ist: diese fetten Bäume mit ihren hässlichen, tentakelähnlichen Ästen sind so ungewöhnlich, dass auch die Aboriginies glaubten, dass sie von den Göttern verkehrt herum gepflanzt wurden. Die ersten europäischen Entdecker glaubten, die Bäume wären krank.
Dieser Baum ist allerdings nicht nur in Australien beheimatet. Man findet ihn auch in Africa und Madagascar. In Australien sind Boabs nur in der Kimberly Region von WA an der Grenze zum Northern Territory zuhause, da sie die Trocken- und Regenzeit zum Überleben benötigen.
Der Boab braucht sehr viel Wasser, weshalb er während der Regenzeit in den Kimberleys soviel wie möglich in seine schwammähnlichen Baumstämme aufsaugt; die Ursache seiner dicken Erscheinung. Während der Trockenzeit lebt der Baum von seinem Wasservorrat und im Gegensatz zu anderen laubabwerfenden Bäumen lassen Boabs ihre Blätter während der Sommer-Trockenperiode fallen. Am Ende dieser Jahreszeit fängt er das Blühen an. Die Blüten blühen aber nur in der Nacht und verschliessen sich wieder bei Sonnenaufgang. Letztendlich blühen sie in grossen Nusschalen, welche beim Auseinanderfallen ihre Samen verstreuen und von den Aboriginals zum Kunsteinritzen benutzt wurden.

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