Victoria's Bushfire
In der Umgebung von Melbourne, im Staate Victoria, brennt es nun schon seit ueber zwei Wochen. Die meisten der ueber 60 einzelnen Buschfeuer wurden vorsaetzlich gelegt und haben sich bei der vorherrschenden Hitzewelle (ueber 45C) und dem starken Wind rasend schnell und ueber eine sehr grosse Flaeche (4000 qkm) ausgebreitet und ganze Kleinstaedte zerstoert.
Die Eukalyptusbaeume, dank ihres hohen Oelgehaltes, brennen wie Zunder. Die australische Natur ist eigentlich fuer Feuer ausgelegt, Eukalyptusbaeume z.B. brauchen das Feuer, um sich fortzupflanzen; ihre Samen gehen erst bei grosser Hitze auf.
4600 Feuerwehrleute aus allen Teilen Australiens und Neuseeland sind zur Hilfe geeilt. Die australische Armee hat Zeltstaedte fuer die Fluechtenden eingerichtet, die meist alles im Feuer verloren haben.
Die traurige Bilanz der bisher größten Brandkatastrophe Australiens:
189 Menschen + 1 Mio Tiere tot,
1834 ausgebrannte Haeuser,
400.000 ha Land/Wald abgebrannt,
7000 Obdachlose.
Die Hilfe und Spendenbereitschaft der Australier ist ueberwaeltigend. Die Aufnahmelager waren innerhalb weniger Tage ueberfuellt mit Haushaltsgegenstaenden, Kleidung, Spielzeug etc. Man kam mit dem Sortieren nicht mehr nach und das Australische Rote Kreuz bittet deshalb vorwiegend um Geldspenden. Ueber $100 Mio sind eingegangen. Das Geld, das an unserem 'casual dress day' (man darf u.a. in Jeans kommen) am Freitag gesammelt wird, wurde diesmal an die Buschfeueropfer gespendet, immerhin ueber $770. Weiterhin haben wir durch unser fundraising, wo eine Bestellung ueber 300 cupcakes zusammenkam, $705 eingenommen. Die grosse Supermarktkette Coles hat ihren ganzen Freitagsprofit gespendet, ein Sportgeschaeft spendet jeden cent, den man von Freitag bis Sonntag dort ausgegeben hat usw.
Die Politiker, die allesamt zu Traenen geruehrt waren, waren sich zum ersten Mal einig, dass diese Regionen neu aufgebaut werden und sofort entsprechend Hilfsgelder fliessen werden.
Der 39jaehrige Brandstifter aus der Gegend, Brendan Sokaluk, beschuldigt das Feuer in Gippsland am 'Schwarzen Samstag' gelegt zu haben, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, wurde gefasst. Da seine Identitaet bekanntgegeben wurde, befindet er sich in Schutzhaft.
Neben allden schrecklichen Nachrichten gab es aber auch positives, z.B. hier als ein Feuerwehrmann einen Koala vom Verdursten rettet
oder das Frauchen ihre Katze unversehrt in einem Wombatloch findet
Die Eukalyptusbaeume, dank ihres hohen Oelgehaltes, brennen wie Zunder. Die australische Natur ist eigentlich fuer Feuer ausgelegt, Eukalyptusbaeume z.B. brauchen das Feuer, um sich fortzupflanzen; ihre Samen gehen erst bei grosser Hitze auf.
4600 Feuerwehrleute aus allen Teilen Australiens und Neuseeland sind zur Hilfe geeilt. Die australische Armee hat Zeltstaedte fuer die Fluechtenden eingerichtet, die meist alles im Feuer verloren haben.
Die traurige Bilanz der bisher größten Brandkatastrophe Australiens:189 Menschen + 1 Mio Tiere tot,
1834 ausgebrannte Haeuser,
400.000 ha Land/Wald abgebrannt,
7000 Obdachlose.
Die Hilfe und Spendenbereitschaft der Australier ist ueberwaeltigend. Die Aufnahmelager waren innerhalb weniger Tage ueberfuellt mit Haushaltsgegenstaenden, Kleidung, Spielzeug etc. Man kam mit dem Sortieren nicht mehr nach und das Australische Rote Kreuz bittet deshalb vorwiegend um Geldspenden. Ueber $100 Mio sind eingegangen. Das Geld, das an unserem 'casual dress day' (man darf u.a. in Jeans kommen) am Freitag gesammelt wird, wurde diesmal an die Buschfeueropfer gespendet, immerhin ueber $770. Weiterhin haben wir durch unser fundraising, wo eine Bestellung ueber 300 cupcakes zusammenkam, $705 eingenommen. Die grosse Supermarktkette Coles hat ihren ganzen Freitagsprofit gespendet, ein Sportgeschaeft spendet jeden cent, den man von Freitag bis Sonntag dort ausgegeben hat usw.
Die Politiker, die allesamt zu Traenen geruehrt waren, waren sich zum ersten Mal einig, dass diese Regionen neu aufgebaut werden und sofort entsprechend Hilfsgelder fliessen werden.
Der 39jaehrige Brandstifter aus der Gegend, Brendan Sokaluk, beschuldigt das Feuer in Gippsland am 'Schwarzen Samstag' gelegt zu haben, bei dem 21 Menschen ums Leben kamen, wurde gefasst. Da seine Identitaet bekanntgegeben wurde, befindet er sich in Schutzhaft.
Neben allden schrecklichen Nachrichten gab es aber auch positives, z.B. hier als ein Feuerwehrmann einen Koala vom Verdursten rettet
oder das Frauchen ihre Katze unversehrt in einem Wombatloch findet


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