Moving to Perth, Australia

Our life Down Under

Freitag, 25. September 2009

Germany Visit

Das bayerische Herbstwetter praesentierte sich von seiner schoenen Seite waehrend Thomas' Besuches in der alten Heimat. Immer wieder schoen Familie und Freunde zu sehen. Nuernberg erscheint nach mittlerweile ueber neun Jahren Abwesenheit im ersten Moment fremd aber doch wieder vertraut. In der Stadt selbst hat sich nicht viel veraendert. Ein paar neue Geschaefte hier und da und viel mehr Ramschlaeden praegen das Stadtbild, genauso wie die vielen Raucher. In Australien dagegen ist Rauchen fast ueberall verboten, sogar auf Cafe-/Restaurant-Terrassen unter freiem Himmel. Rauchen gilt als nicht cool und Raucher gehoeren hier definitiv zur aussterbenden Spezies.

Dass Essen in Nuernberg und vor allem in den Landgaststaetten in der fraenkischen Umgebung guenstig ist, hatten wir schon gemerkt als wir nach Hamburg weggezogen sind. Aber dass es soo billig ist? Der Anblick der Speisekarte versetzte ihn derart ins Staunen, dass er immer wieder "Das kost ja nix" ausrufen musste. Sind wir doch in Westaustralien ganz andere Preise gewohnt. 1kg Schaeufele mit 2 Kloessen und 1 Bier kostetete in einer Landgaststatte in Franken 8,50 EUR. Schauefele in einer deutschen Gaststaette in Perth dagegen, ohne Bier, 37 AU$. Man koennte meinen, dass das Schaeufele ja etwas Spezielles ist und man im Ausland mehr fuer bezahlen muss. Tatsache ist, dass wir in Perth generell fuer Hauptgerichte um die 30-35 AU$. (1 Euro = 1.69 AU$) zahlen.
Und so hat Thomas waehrend seines 2woechigen Aufenthalts so viele fraenkische Schmankerln genossen wie moeglich.

Mittwoch, 23. September 2009

Quakes, Hail, Storms, Fire, Dust and Deluge

Erdbeben, Hagel, Gewitter, Buschfeuer, Sandstuerme und Ueberschwemmungen: all das gab es in den letzten 24 Std in Australien.

Der Fruehlingsanfang beschert uns in Perth ganz viel Regen, grauen Himmel und Wind mit Tagestemperaturen um die 18°C. Ungewoehnlich kalt fuer diese Jahreszeit. Trotz unseres Empfindens, dass es nun endlich reicht mit den vielen Schauern sind die Wasservorraete in Perth gerade mal 50% gefuellt. Aber da auch fuer die naechsten Tage Regen vorhergesagt ist, wird der Pegel wohl weiter ansteigen.

In Brisbane dagegen, bei ueber 31°C, sind bereits die ersten Buschfeuer entfacht.

Sogar Melbourner haben es gerade ewas waermer als wir. Gestern Nacht hatten sie aber auch zwei kleinere Erdbeben (Richterskala 2,6 und 3).

Montag Nacht sorgten heftige Stuerme in Adelaide (Wind ueber 150km/h) fuer Strassenueberflutungen und umgestuerzte Baeume.

Schwere Unwetterwarnungen, starke Stuerme und grosse Hagelkoerner fielen auf die Hauptstadt Canberra.

Sydney-Bewohner sahen heute frueh Rot. Die ganze Stadt war versunken im orangefarbenen Nebel. Der feine Staub, der sich in der Nacht über weite Teile des südöstlichen Staates New South Wales bis ins suedlichere Canberra legte, stammt von Wüstenstürmen im völlig ausgetrockneten Outback im Westen des Staates. Die Sicht war wegen der Staubwolke über der Stadt so schlecht, dass u.a. der Fährverkehr eingestellt werden musste; 24 internationale Fluege wurden gestrichen.

Sydney Harbour vorher, wie es normalerweise aussieht (links) und waehrend des Sandsturms (rechts)

Montag, 14. September 2009

Beached Humpback Whale

Ein ca 1 Jahr junger Buckelwal, der am fruehen Sonntag morgen am Perth City Beach gestrandet war, ist heute frueh gestorben.

Der schwer verletzte, 7t schwere, maennliche Wal, unternahm einige Versuche zurueck ins tiefe Wasser zu gelangen, wurde aber immer wieder an den Strand gespuelt. Man vermutet, dass die grossen Wunden an seiner Brustflosse vom Angriff mehrer Killerwale stammen und es ihn sehr viel Energie gekostet hat sich zu verteidigen. Auch seine Unerfahrenheit wurde ihm zum Verhaengnis.

Der Beamte vom Umweltministerium aeusserte, dass der 7m lange Wal erschoepft war und sehr viel Energie verloren habe und er zum ersten Mal in seinem Leben sein Gewicht spueren wuerde. Die rauhe See und die Groesse des Tieres behinderte die Wildhueter daran es zu retten. Man war der Ansicht, dass es manchmal der humanste Weg ist, der Natur freien Lauf zu lassen. VIDEO: Injured whale dies in shallows