Unser Familienbesuch ist zurueckgekehrt. Australien vor 1 1/2 Jahren hat wohl doch einen guten Eindruck auf sie hinterlassen. Das unbestaendige Fruehlingswetter sorgte allerdings immer wieder fuer Regen und so blieben in Gerhards knapp bemessener Urlaubszeit nur ein paar wenige Strandtage. Und nachdem er nach einer Woche leider schon wieder abfliegen musste, machten meine Schwester und ich uns auf nach Sydney. Fuenf Tage lang haben wir uns die Fuesse wundgelaufen um so viel wie moeglich in der 4,4 Mio Metropole zu sehen. Das absolute Highlight war der 2 Std lange Kuestenweg vom Bondi Richtung Coogee Beach wo wir kurz vor Ziel Wale zu sehen bekamen, einen davon sogar beim Sprung aus dem Wasser. Opera House, die Harbour Bridge und der Botanische Garten mit seinem wunderbaren Blick auf den Hafen und den unzaehligen, in den Baumkronen haengenden 'Flying Foxes' (Flughunde), beeindruckte auch sehr. Der alte Hafenstadtteil 'The Rocks', der mich an die Hamburger Speicherstadt erinnert, uebte auch einen grossen Reiz auf uns aus. Bei unserer 30min Faehrenueberfahrt zur noerdlich gelegenen Halbinsel 'Manly Beach' kamen klein wenig Heimatgefuehle auf beim Anblick eines 'Bavarian Bier Cafe' und grosse Freude bei mir als wir einen Aldi entdeckten, wo ich mich mit reichlich Haribo und anderem typisch deutschen Suesskram eindeckte.
Im Gegensatz zu Perth war Sydney fast windstill und hatte eine spuerbar hoehere Luftfeuchtigkeit, so dass sich die durchschnittlichen 25°C viel waermer anfuehlten. In Perth dagegen weht eine konstante Brise und erst bei ueber 30°C empfindet man es warm. So lassen sich im Westen aber auch die heissen Sommertage viel besser ertragen.
Bondi ['Bondai' ausgesprochen] ist einer der berühmtesten Strände Australiens, ca. 7km östlich des Stadtzentrums, auch bekannt fuer den weltweit aeltesten Lifesaving Club (Rettungsschwimmer).