Moving to Perth, Australia

Our life Down Under

Dienstag, 26. Januar 2010

Australia Day long weekend

Unser 'Australia Day' (Nationalfeiertag) faellt dieses Jahr auf einen Dienstag und so haben wir uns der Mehrheit angeschlossen und den Montag freigenommen. Langes Wochenende schreit nach Campen!

In 3 Tagen haben wir 1800 km Fahrt hinter uns gebracht, all das noch innerhalb unseres Staates Westaustralien. Unsere Reise ging ueber Hyden zum 'Wave Rock', nach Esperance, 720 km suedoestlich von Perth. Esperance (franzoesisch fuer Hoffnung) verdankt ihren Namen einem franzoesischen Entdecker, der dort 1792 Schutz vorm Sturm fand.

Das 14.400 Einwohner-Staedtchen hat eine atemberaubende Kuestenlandschaft mit tuerkisfarbenem Wasser und weissem Sand, der so fein ist, dass er quietschende Gerauesche beim Laufen macht. Im 'Cape Le Grand National Park', einem der 5 Nationalparks in der Gegend, befindet sich der schoenste Strand ueberhaupt, genannt 'Lucky Bay', wo man sogar Kangaroos beim Sonnenbaden beobachten kann.

Am Landungssteg inmitten von Esperance ist der Seeloewe Sammy zu Hause. Sammy hatte sichtlich viel Spass dem Haubentaucher hinterher-
zuschwimmen und ihn spielerisch in seine Hinterfedern zu zwicken.

In der Gegend befinden sich auch einige Salzseen; der naechst gelegene am Great Ocean Drive ist der Pink Lake. An der einmaligen Färbung des Wassers dieser Seen ist u.a. die Dunalella-Salina-Alge beteiligt.

Freitag, 1. Januar 2010

Darwin & Kakadu National Park

Ente und Kloesse schmecken auch an einem Weihnachtsabend bei ueber 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit. Immerhin hat sich der Regen in Darwin zurueckgehalten und bis auf einige Donner und Blitze haben die Wolken sich erst angefangen zu entladen nachdem wir weg waren.

Im Kakadu National Park kamen wir bei dem schwuelen Klima ganz schoen ins Schwitzen, aber die schoene Landschaft, von einem anderen Touristen als 'Garten Eden' beschrieben, war es wert. Ob es dort wohl auch Krokodile gab? Hier jedenfalls ist Vorsicht geboten in saemtlichen Gewaessern. Sogar im Darwin Harbour tauchen sie gerne unter, letztes Jahr sollen dort ueber 200 Krokodile gefangen worden sein. Wobei die grossen Salties (Salzwasserkrokodile), die sich im Salz-, als auch im Suesswasser befinden, die gefaehrlicheren sind. Sie verspeisen auch mal gerne eine Kuh und so passt auch der Mensch in ihr Beuteschema. Die etwas kleineren Freshies (Suesswasserkrokodile) begnuegen sich mit kleinerer Beute und sollen keine allzugrosse Gefahr fuer den Menschen sein, vorausgesetzt er kommt ihnen nicht allzu nah. Folgender Spruch trifft es gut: 'If you are close enough to get a good look at one in the wild, you are too close'.

Inmitten des Kakadu Parks, in Ubirr und Nourlangie, konnten wir interessante Aboriginal-Felsmalereien bestaunen und entlang des Weges die vielen grossen Termitenhuegel.

Nach einem schoenen Silvesterabend mit unseren Gastgebern, Dinner for 4 beim Vietnamesen und anschliessendem Kasinobesuch in Darwin, ging es leicht verkatert am naechsten Morgen ueber Broome wieder zurueck nach Hause.