Moving to Perth, Australia

Our life Down Under

Samstag, 29. Januar 2011

Tropical Cyclone Bianca

Auf Westaustralien steuerte am Wochenende ein tropischer Zyklon der Kategegorie 3, Bianca, zu. Die Vorlaeufer des 545 km westlich von Carnarvon und 1110 km nordwestlich von Perth entstandenen tropischen Zyklons brachten sehr viel Schwuele und letztendlich auch tropischen Regen. Bei Temperaturen um die +35 und der fuer Perth ungewoehnlich hohen Luftfeuchtigkeit, kamen wir uns fast vor wie in Darwin. Da kam einem sogar der warme Spa (Garten-Whirlpool) als willkommene Abkuehlung. Zum Glueck hat sich Bianca, kurz bevor sie auf Land traf, abgemildert und letzendlich wurde ganz Entwarnung gegeben. Der uebriggeblieben Sturm hat mit 120/km im Landesinneren von Perth, in den Staedtchen York und Umgebung, immer noch genug Schaden angerichtet, Daecher abgedeckt, Baeume entwurzelt, Stromleitungen gekappt u.a.

Dienstag, 11. Januar 2011

White Christmas

Da unser Flug von Perth nach Kuala Lumpur ueberfuellt war, durften wir in der Business Class auf sehr bequemen, zu Liegen ausziehbaren Sitzen, Platz nehmen. Zum Schlafen sind wir aber vor lauter Essen und Trinken nicht gekommen, das 3-Gaenge-Dinner, Sekt und die Weine waren viel zu gut um sie nicht zu geniessen. Zur Kroenung gab es frisch-gebruehten Kaffee aus der Bodum-Kanne. Der weiterfuehrende 13-Std-Flug von KL nach Frankfurt war leider nicht mehr so luxurioeus, dafuer aber sehr leer, so dass Thomas und ich jeweils eine Reihe fuer uns alleine hatten. Und da dieser Flug am Heiligabend um Mitternacht losging, konnten wir auch fast die Nacht durchschlafen. Der Flughafen Frankfurt praesentierte sich noch immer ziemlich weiss bei unserer Landung und auf dem Weg nach Bad Kissingen lagen Berge von Schnee entlang unseres Weges.

Die Weihnachtsfeier mit der Familie in Bad Kissingen und Nuernberg zu verbringen war sehr schoen und weisse Weihnachten nach fuenf Jahren eine Abwechslung. Auch das Buchner-Weihnachtsgericht "geraeucherte Wuerste in Biertunke mit Sauerkraut und Kartoffelpueree", das wir zum ersten Mal probieren durften, haben wir sehr genossen. Auf die Erinnerung, wie es sich anfuehlt wenn man eine Erkaeltung hat, haetten wir beide aber gerne verzichtet. Vor allem haette sie uns nicht nach Paris folgen brauchen. Unser anschliessender 3-Tage-Aufenthalt in Paris war dank des zentral gelegenen Apartments aber doch recht entspannt. Bedingt durch das Winterwetter und unsere Erkaeltung haben wir der Mona Lisa im Louvre Museum einen Besuch abgestattet. Der Eiffelturm war trotz Regens immer noch sehr beeindruckend. Und die Pariser selbst waren zu unserer Ueberraschung sehr nett zu uns, ganz im Gegensatz zu den zuvor recht muerrischen Franken.