Live cattle trade suspended
Australien hat heute den Export von Rindern nach Indonesien eingestellt.Vor einer Woche hat ein Fernsehteam von ABC und Animals Australia in ihrer Sendung 4corners einen Bericht ueber Misshandlungen und qualvolle, unmenschliche Schlachtungen in 11 indonesischen Schlachthaeusern berichtet. Die schockierenden Bilder von Rindern, die getreten, geschlagen und ausgepeitscht wurden, um sie zur Schlachtbank zu zwingen, wobei sie sich oft auch die Beine brachen, schockten. Die Arbeiter brachen ihnen Schwänze, drückten ihre Augen aus u.a. Einer brauchte 30 Anlaeufe, um dem Rind bei vollem Bewusstein mit einem stumpfen Messer die Kehle aufzuschneiden.
Wer es sich zutraut, kann sich den Bericht hier ansehen: A Bloody Business
Nach einem entsetzten Aufschrei in der Bevoelkerung wurde der Export in diese grausamen Schlachthaeuser eingestellt. Diese Zustaende sollen der Regierung allerdings schon lange bekannt gewesen sein. Da Indonesien mit einem Anteil von rund 60% aber ein sehr lukrativer Markt fuer die australischen Rinderfarmer ist, ueber 500.000 Rinder werden jaehrlich verschifft, wurde nichts unternommen.
Heute hat Julia Gillard endlich auf die immer groesser werdenden Proteste ihrer Waehler reagiert und die Lebendviehtransporte mit sofortiger Wirkung gestoppt, bis in Indonesien Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Tiere eingeführt worden sind.
Das bedeutet aber auch, dass Hunderte von Rindern kurz vor den Ausfuhrhaefen in Darwin und anderen Staedten sowie auf Viehtransportern gestrandet sind. Die Rinderbauern stehen vor der Pleite, sollten sie die Tiere nicht verkaufen koennen. Und die indonesische Regierung droht damit, Australien vor der Welthandelsorganisation zu verklagen. Neuseeland soll sich nun bereiterklaert haben, einzuspringen und mehr Rinder nach Indonesien zu exportieren. Bleibt zu hoffen, dass es nicht dazu kommt und dass saemtliche Lebendviehtransporte zum Schutze der Tiere fuer immer ausgesetzt werden. http://www.banliveexport.com


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