Moving to Perth, Australia

Our life Down Under

Sonntag, 28. August 2011

Broome Time

Um den nasskalten Perth-Winter etwas zu verkuerzen, sind wir fuer 10 Tage ab in den tropischen Norden. Im 2200km entfernten Broome herrscht gerade Trockenzeit mit wolkenlosem blauen Himmel und Tagestemperaturen über 30°C, ideal um mal wieder richtig Sonne zu tanken oder sich in die Fluten zu stuerzen.

Der beruehmte Sandstrand 'Cable Beach' erstreckt sich ueber 22,5km mit Unterschieden im Wasserspiegel bis zu 9m. Das Krokodil, das noch vor zwei Wochen die Touristen ueber den Strand gescheucht hat, ist zum Glueck verschwunden und auch die Wuerfelquallen stoeren zu dieser Jahreszeit nicht beim Plantschen im tuerkisfarbenen Wasser.

Noerdlich vom Cable Beach entlang der Fahrzeugkaravanen, die sich bei Ebbe ueber den Strand verteilen, ziehen Kamele vorbei. So ein Ausflug auf dem Ruecken eines Wuestenschiffes ist schon ein besonderes Erlebnis, vor allem in den Sonnenuntergang hinein. Der 29jaehrige Aslan war als Leittier auch der Groesste, was uns vor allem bewusst wurde, als wir drauf sassen.

Die vielen Mangofarmen in der Gegend sorgen fuer unzaehlige Mangoprodukte, wie z.B. Mangoeis, Mango-Chutney, Mangoessig uvm. Bei den sommerlichen Temperaturen flutschte aber vor allem das Mangobier von der oertlichen Brauerei 'Matsos' am Besten.

Broome ist vor allem aber als Hauptstadt der Perlenindustrie bekannt. Um die 1890 setzte man gerne Japaner ein um nach den Perlen zu tauchen. Das Perlenfischen mit Taucheranzug und Bronzehelm blieb aber weiterhin gefaehrlich, an Sauerstoffmangel und Haiattacken starben viele jung. Der asiatische Einfluss ist auch sichtbar in der Architektur: die Johnny Chi Lane, die chinesischen Telefonhaeuschen, der japanische Friedhof u.a., stellen heute eine touristische Attraktion dar.

Die Meeresperlen (Pinctada Maxima) werden heute in grossen Farmen gezuechtet. Einen Einblick in die Perlenindustrie haben wir in der abgelegenen Willie Creek Pearl Farm bekommen. Eine besonders schoene, grosse Perlenkette im Wert von $39.000 durfte Rosana wenigstens fuer einige Minuten waehrend der Praesentation probetragen.
Waehrend unserer Tour kam das Buschfeuer, an dem wir bei der Hinfahrt vorbeigefahren sind, immer naeher an die Strasse und so mussten wir im angefuehrten Konvoi einen Umweg durch das Watt machen. Hat grossen Spass gemacht den Jeep Wrangler off-road zu testen.

Nach 6 Tagen sind wir aus unserem wunderschoenen B&B weiter ins 130km suedwestliche Eco Beach Wilderness Retreat umgezogen, in ein Safarizelt incl Badezimmer mit Meeresblick. Inmitten dieser unberuehrten Natur mit wunderschoenem Strand haben wir vier sehr entspannte Tage verlebt. Taegliche Yogastunden, Busch- und Strandspaziergaenge, Voegelbeobachtungen, traumhafte Sonnenuntergaenge und die vielen Buckelwale haben unsere Tage gut erfuellt. Unzaehlige Fledermaeuse, die sich nachts auf die Baumbluete gestuerzt haben, haben uns in den Schlaf gewogen. Ohne Fernseher und Internet laesst es sich erstaunlich gut aushalten :)

3 Comments:

  • At 06 September, 2011 12:16, Anonymous Aussiesu said…

    Wow, das hoert sich ja traumhaft gut an! Schoen, dass Ihr so einen tollen Urlaub hattet!

    Herzliche Gruesse aus dem Outback von Queensland (heute direkt mal mit "Netz")
    senden Susanne und Uwe

     
  • At 09 September, 2011 11:24, Anonymous Anonym said…

    Klasse Bilder habt Ihr gemacht.
    Ich schau von Hamburg immer mal gerne bei Euch rein, die Berichte find ich "reiseführereif" oder
    "buchwert".

    Gruss an Thomas vom
    ehemaligen carus - Karl aus HH.
    karl.Goedereis@it-informatik.de

     
  • At 11 September, 2011 05:28, Blogger Thomas said…

    Hallo Karl,
    Danke. Das Lob gebuehrt Rosana, die immer viel Arbeit in die Beitraege steckt.

    Viele Gruesse
    Thomas

     

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