3rd Time Visitors
Nach einem Zwischenstop in Port Elizabeth, Suedafrika, sind Vesna und Gerhard wieder in Perth zu Besuch.
Dem Winter trotzen und viel Sonne tanken koennen sie diesmal sehr gut. Allerdings erleben sie auch zum ersten Mal Regen mitten im Sommer, ein sonst sehr seltenes Phaenomen. Kurz bevor wir uns aufmachen um mit Freunden das 'Australia Day' Feuerwerk am Swan River zu bestaunen, duschte es runter. Ein tropischer Schauer, der zum Glueck puenklich zum Feuerwerk aufhoerte, sorgte zusaetzlich fuer beeindruckende Blitzformationen am Himmel.
Dank des Feiertages haben wir diesmal viel Zeit fuer gemeinsame Ausfluege, wie im 50km suedlichen Mandurah nach Pelikanen Ausschau zu halten und fuer eine Bade- und Paddeltour im Moore River. Unter der Woche haben die beiden zum 2. Mal die vorgelagerte Insel Rottnest Island besucht, zum Fahrradfahren, Schnorcheln und um den nur dort ansaessigen Quokkas wieder mal Hallo zu sagen.
Am Donnerstag frueh sind wir dann gemeinsam in ein Haeuschen im 300km suedlichen Dunsborough umgezogen. Begleitet von ein paar Weinproben in den umliegenden Weinguetern der Margaret River Gegend haben wir Surfer an einem der schoensten Surfstraende in Yallingup beobachtet, die wunderschoenen Steinformationen am Canal Rocks bewundert und es uns einfach gutgehen lassen.
Am Sonntag ging es fuer Gerhard dann direkt zum Flughafen wo er seine Rueckreise in die kalte Heimat wieder antreten musste.
Vesna dagegen konnte noch ein paar weitere heisse Tage zu einem unserer Hausstraende radeln, bevor es am Mittwoch Abend wieder ans Packen ging. Am Donnerstag frueh sind wir zwei Maedels alleine zu unserem 1900km langen Trip aufgebrochen. Mit einem Auto voller Campingsachen und Burek als Proviant ging es erstmal ins Landesinnere. 600km und etliche Road Trains* auf einer schnurgeraden Landstrasse spaeter, haben wir kurz vor Sonnenuntergang unser Zelt in der Goldgraeberstadt Kalgoorlie aufgeschlagen.
Am naechsten Morgen nahmen wir an einer interessanten Tour zu einer der groessten Goldgruben, dem Superpit, teil. Die massiven 166t Lastautos werden ueberraschenderweise viel von jungen Frauen gefahren. Diese waeren die besseren Fahrer und wuerden die $4 Mio teuren Lastfahrzeuge besser pflegen als ihre maennlichen Kollegen, wurde uns gesagt. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 55km/h den Berg rauf- und runterzuschleichen waehrend eines in den Minen ueblichen 12-Stunden-Tages, finden die Maenner wahrscheinlich schnell oede. Es bedarf schon etwas Abenteuerlust diesen speziellen Job auszufuehren, wobei der Verdienst von um die $100.000/Jahr auch sehr gut entschaedigt.
Begleitet von einem Regenschauer ging es am fruehen Nachmittag raus aus der Mine und 400km spaeter waren wir wieder am Meer. Im Seafront Caravan Park, direkt gegenueber der wunderschoenen Bucht von Esperance, an der Suedkuste Westaustraliens, ist fuer die naechsten 3 Naechte unser Zeltplatz.
Unsere Rundfahrt entlang des 38km langen Great Ocean Drive westlich von Esperance fuehrt zu unzaehligen Straenden, die sich aneinderreihen. Herausragen tut vor allem der 7km und 7 Straende entfernte, in einer Bucht gelegene und von interessanten Felsformationen umgebene Familienstrand 'Twilight Beach". Der absolute Hoehepunkt ist aber nach wie vor 'Lucky Bay' im Cape Le Grand Nationalpark. Der Sand ist so weiss und fein wie Talkumpuder, jeder Schritt drauf macht quietschende Geraeusche. Das Wasser ist so tuerkis wie auf einer dieser kitschigen Postkarten und lockt sogar, zur Freude der Besucher, die umliegenden Kangaroos an.
Morgens und abends haben wir Sammy, einen Seeloewen, der schon seit vielen Jahren am Bootssteg inmitten von Esperance heimisch ist, besucht. Kein Wunder, schliesslich braucht er nur sein Maul aufmachen um die Fischreste der vielen Angler, die vom Bootsteg aus Fische fangen und vor Ort ausnehmen, aufzufangen. Von diesen wurden aber auch 2 Haie angelockt, die im seichten Wasser um Sammy herumschwommen. Zu unserem Erstaunen zeigte er sich aber gar nicht beeindruckt von den zwei kleineren Exemplaren und bot ihnen die Stirn wenn sie ihm zu nahe kamen.
Um unseren 700km langen Heimweg etwas zu verkuerzen, haben wir einen Stop am Wave Rock eingelegt. Der bunte Granitfelsen in Form einer grossen Surfwelle entstand vor ca 60 Mio Jahren.
Heute nach drei Wochen ist Vesna wieder zurueck in ihre Heimat und bei uns kehrt wieder Alltag ein. Unser naechstes Reise-Abenteuer ist aber schon in Sicht.
*Road Train = Lastwagenkombination mit einer Laenge zwischen min 36,50m und max 53,50m
Dem Winter trotzen und viel Sonne tanken koennen sie diesmal sehr gut. Allerdings erleben sie auch zum ersten Mal Regen mitten im Sommer, ein sonst sehr seltenes Phaenomen. Kurz bevor wir uns aufmachen um mit Freunden das 'Australia Day' Feuerwerk am Swan River zu bestaunen, duschte es runter. Ein tropischer Schauer, der zum Glueck puenklich zum Feuerwerk aufhoerte, sorgte zusaetzlich fuer beeindruckende Blitzformationen am Himmel.
Dank des Feiertages haben wir diesmal viel Zeit fuer gemeinsame Ausfluege, wie im 50km suedlichen Mandurah nach Pelikanen Ausschau zu halten und fuer eine Bade- und Paddeltour im Moore River. Unter der Woche haben die beiden zum 2. Mal die vorgelagerte Insel Rottnest Island besucht, zum Fahrradfahren, Schnorcheln und um den nur dort ansaessigen Quokkas wieder mal Hallo zu sagen.
Am Donnerstag frueh sind wir dann gemeinsam in ein Haeuschen im 300km suedlichen Dunsborough umgezogen. Begleitet von ein paar Weinproben in den umliegenden Weinguetern der Margaret River Gegend haben wir Surfer an einem der schoensten Surfstraende in Yallingup beobachtet, die wunderschoenen Steinformationen am Canal Rocks bewundert und es uns einfach gutgehen lassen.
Am Sonntag ging es fuer Gerhard dann direkt zum Flughafen wo er seine Rueckreise in die kalte Heimat wieder antreten musste.
Vesna dagegen konnte noch ein paar weitere heisse Tage zu einem unserer Hausstraende radeln, bevor es am Mittwoch Abend wieder ans Packen ging. Am Donnerstag frueh sind wir zwei Maedels alleine zu unserem 1900km langen Trip aufgebrochen. Mit einem Auto voller Campingsachen und Burek als Proviant ging es erstmal ins Landesinnere. 600km und etliche Road Trains* auf einer schnurgeraden Landstrasse spaeter, haben wir kurz vor Sonnenuntergang unser Zelt in der Goldgraeberstadt Kalgoorlie aufgeschlagen.
Am naechsten Morgen nahmen wir an einer interessanten Tour zu einer der groessten Goldgruben, dem Superpit, teil. Die massiven 166t Lastautos werden ueberraschenderweise viel von jungen Frauen gefahren. Diese waeren die besseren Fahrer und wuerden die $4 Mio teuren Lastfahrzeuge besser pflegen als ihre maennlichen Kollegen, wurde uns gesagt. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 55km/h den Berg rauf- und runterzuschleichen waehrend eines in den Minen ueblichen 12-Stunden-Tages, finden die Maenner wahrscheinlich schnell oede. Es bedarf schon etwas Abenteuerlust diesen speziellen Job auszufuehren, wobei der Verdienst von um die $100.000/Jahr auch sehr gut entschaedigt.
Begleitet von einem Regenschauer ging es am fruehen Nachmittag raus aus der Mine und 400km spaeter waren wir wieder am Meer. Im Seafront Caravan Park, direkt gegenueber der wunderschoenen Bucht von Esperance, an der Suedkuste Westaustraliens, ist fuer die naechsten 3 Naechte unser Zeltplatz.
Unsere Rundfahrt entlang des 38km langen Great Ocean Drive westlich von Esperance fuehrt zu unzaehligen Straenden, die sich aneinderreihen. Herausragen tut vor allem der 7km und 7 Straende entfernte, in einer Bucht gelegene und von interessanten Felsformationen umgebene Familienstrand 'Twilight Beach". Der absolute Hoehepunkt ist aber nach wie vor 'Lucky Bay' im Cape Le Grand Nationalpark. Der Sand ist so weiss und fein wie Talkumpuder, jeder Schritt drauf macht quietschende Geraeusche. Das Wasser ist so tuerkis wie auf einer dieser kitschigen Postkarten und lockt sogar, zur Freude der Besucher, die umliegenden Kangaroos an.
Morgens und abends haben wir Sammy, einen Seeloewen, der schon seit vielen Jahren am Bootssteg inmitten von Esperance heimisch ist, besucht. Kein Wunder, schliesslich braucht er nur sein Maul aufmachen um die Fischreste der vielen Angler, die vom Bootsteg aus Fische fangen und vor Ort ausnehmen, aufzufangen. Von diesen wurden aber auch 2 Haie angelockt, die im seichten Wasser um Sammy herumschwommen. Zu unserem Erstaunen zeigte er sich aber gar nicht beeindruckt von den zwei kleineren Exemplaren und bot ihnen die Stirn wenn sie ihm zu nahe kamen.
Um unseren 700km langen Heimweg etwas zu verkuerzen, haben wir einen Stop am Wave Rock eingelegt. Der bunte Granitfelsen in Form einer grossen Surfwelle entstand vor ca 60 Mio Jahren.
Heute nach drei Wochen ist Vesna wieder zurueck in ihre Heimat und bei uns kehrt wieder Alltag ein. Unser naechstes Reise-Abenteuer ist aber schon in Sicht.
*Road Train = Lastwagenkombination mit einer Laenge zwischen min 36,50m und max 53,50m

