Birthday in New Zealand
Unsere 14taegige Reise auf die Suedinsel von Neuseeland fuehrte ueber Sydney. Die 3 Tage in der 4,6 Mio Metropole waren gefuellt mit typisch touristischen Attraktionen: Besuch des botanischen Gartens, Opera House und Hafen, kleinem Feuerwerk im Darling Harbour und abschliessendem Spaziergang entlang der Klippenkueste vom Bondi Beach aus.
Am Montag, den 26. Maerz, gerade mal 3 Flugstunden spaeter, haben wir in Christchurch, NZ unseren Mietwagen in Empfang genommen. Die anschliessende 75km-Fahrt zur Halbinsel Akaroa bot uns schon mal einen Vorgeschmack darauf, wie lang sich unsere Fahrten ziehen werden. Die Strassen schlaengeln sich rauf und runter und rum um die Berge. Lange Geraden, wie wir sie aus Australien kennen, gibt es kaum.
Der Einfluss der franzoesischen Siedler, die 1838 eine Kolonie errichtet haben, spiegelt sich im 570-Einwohner-Akaroa auch in den geographischen Namen wieder. Unsere B&B Unterkunft, ein kleines Landhaus auf einem 2,42ha grossen Anwesen, haette genausogut in Suedfrankreich stehen koennen. Auch die Croissants zum Fruehstueck schmeckten a la Française.
Zwei Tage spaeter ueberblicken wir von unserem Studio-Apartment den Gletschersee Tekapo, 700m ueber dem Meeresspiegel und mit einer Fläche von 83km² der groesste Binnensee der Region Canterbury. Die Umgebung des Sees ist vor allem auch bekannt wegen des sehr dunklen Nachthimmels fast ohne Einflüsse künstlicher Beleuchtung, das man auf dem astronomischen Observatorium auf dem Berg Mount John bewundern kann. Auf dem 300m hohen Gipfel befindet sich auch das Astro Café, von dem aus man neben sehr gutem Kaffee auch einen wunderbaren 360° Rundumblick auf die Umgebung geniessen kann.
Von Lake Tekapo aus sind wir zu einer kleinen Wanderung zum Mount Cook-Nationalpark, der 707km² mit über 140 Bergen über 2000m umfasst. Mount Cook bzw Aoraki, wie er in der Maori-Sprache genannt wird, ist mit 3754m der Hoechste Berg Neuseelands.
Unseren Proviant haben wir uns unterwegs bei der Mt. Cook Alpine Salmon farm besorgt, tagesfrisches Lachs-Sashimi aber auch der geraeuchte Lachs schmeckte ausgezeichnet.
Die Weiterfahrt von Lake Tekapo nach Queenstown war landschaftlich eine der beeindruckendsten. Obwohl Neuseeland nicht ganz so gruen war, wie wir es uns vorgestellt hatten, die Taeler umgeben von impossanten Bergen erinnerten uns schon sehr an Oesterreich bzw Suedtirol, und die Fahrt durch die langen Schluchten hatte was vom Suedwesten der USA. Schafe zaehlen haben wir aber schnell aufgegeben, es waren einfach zu viele, auf 3 Mio Neuseelaender kommen immerhin 60 Mio Schafe.
Queenstown, ein Ort wie ein Schweizer Bilderbuchstädtchen an einem idyllischen See, liegt auf 358m Seehöhe und befindet sich am Rande der neuseelaendischen Alpen. Von unserem B&B Studio blicken wir ueber den See Wakatipu und den Gebirgszug ‘The Remarkables’, ein sehr beliebtes Skigebiet. In der Innenstadt gibt es zahlreiche Restaurants fuer jeden Geldbeutel. Man kommt vor allem nicht umher sich in die lange Schlange zu reihen um auch einen dieser tollen Fergburger auszuprobieren. Die Burger sind supergross, schmecken sehr lecker und kosten gerade mal ab NZ$11.
Das ueber 10,000 Einwohner grosse Staedtchen ist aber vor allem ein Paradies für Abenteurer und Naturliebhaber und das Zentrum fuer Extremsportler. Es befinden sich zahlreiche Thrillaktivitäten: Bungy-Spruenge, Wildwasser-Rafting, Jetboat, Para- und Hanggliding uvm.
Mit der Skyline Gondelbahn gelangt man auf den 450m hohen Bob's Peak, von wo aus man einen guten Blick ueber Queenstown und Umgebung hat. Das Panorama kann man auch von der Sommerrodelbahn aus geniessen, die um den Berg herum fuehrt, und danach seinen Spass auf der fortgeschrittenen Rodelstrecke fortsetzen. Wenn man dann immer noch nicht genug hat, kann man so wie Thomas von der Bergspitze aus einen Gleitschirm-Tandem-Flug ueber der Stadt wagen. Oder, man haengt sich ein Mountainbike an die Gondel, wie so viele andere, sprinted aufs Fahrrad, sobald oben auf dem Berg angekommen und radelt eine der sechs Schwierigkeitsgrad-Strecken den Berg runter.
Am 2. Tag unseres 3-Tages-Aufenthaltes sind wir um 5 Uhr frueh von Queenstown aus zum 4,5 Std entfernten Milford Sound um auf einem Boot durch den Fjord zu schippern. Der Fjordland-Nationalpark war landschaftlich sehr spektakulaer und der 15km lange Fjord beeindruckend. Der Tagesausflug war allerdings auch sehr anstrengend, vor allem da sich die insgesamt 9-Std-Fahrt unentwegt um Berge schlaengelte. Eine andere neuseelaendische Besonderheit neben der vielen kurvenreichen Strassen sind die einspurigen Bruecken. An diesen hat mal der entgegenkommende Verkehr, mal man selbst Vorfahrt. Interessant wird es vor allem dann, wenn diese ebenso um die Kurve geht und man nicht einsehen kann ob freie Fahrt voraus. Eine besonders lange einspurige Bruecke hatte dann wenigstens drei Ausweichbuchten eingebaut, um dem entgegenkommenden Verkehr ausweichen zu koennen.
Am 2. April ging unsere Reise weiter in die Suedalpen. Der in unmittelbarer Meeresnaehe und vom Regenwald umgebene ca. 2700m hohe Franz-Josef-Gletscher gilt als ein warmer Gletscher und fließt pro Tag zwischen 1m bis 5m. Und er waechst, entgegen dem weltweiten Trend, immer weiter. Und das, obwohl es nur in den hoeheren Lagen kalt genug ist, dass es ueberhaupt schneien kann. Das Klima dort ist allerdings durch extrem hohe Niederschlaege gekennzeichnet, die auch im Sommer haeufig als Schnee fallen. Wir haben uns das Phaenomen von oben ansehen wollen und sind mit dem Helikopter hochgeflogen. Bei perfektem, sonnigen und warmen Wetter sind wir mit Steigeisen bewaffnet zu einem 2-stuendigen Marsch ueber’s zerklueftete Eis, vorbei an beeindruckenden, blauschimmernden Eisformationen bis hin zu einem Wasserfall. Auch wenn der Spass nicht billig ist, es war ein einmaliges Erlebnis.
Am 4. April fuhren wir die Westkueste weiter rauf Richtung Punakaiki, das Dorf der Pfannkuchenfelsen. Unser Resort lag direkt am Strand mit Meeresblick vom Zimmer aus. Punakaiki ist vor allem bekannt fuer die Pancake Rocks, eine Felsformation die aussieht wie aufeinandergeschichtete Pfannkuchen, und die vielen ‘Blowholes’. Diese waren am naechsten Morgen dank der Flut ziemlich spektakulaer. Das Wasser der Brandung klatschte an die Felsen und in die Hoehlen und drueckte zurueckfliessendes Wasser und Luft durch enge Oeffnungen im Felsen, so dass die Luftloecher sicht- und hoerbar waren.
Die Weiterfahrt entlang der rauen Westkueste fuehrt uns zu einer grossen Robbenkolonie in Tauranga Bay bei Cape Foulwind. Die vielen jungen Robben hatten sichtlich Spass in ihrem Rockpool.
Die ueppige Regenwald-Vegetation und die unzaehligen Seen und Fluesse entlang der Westkueste deuten auf viele Regentage, die waehrend unserer Anwesenheit zum Glueck ausblieben. Bei blauem Himmel und Tagestemperaturen um die 20°C -24°C wirkte die Westkueste paradiesisch. Wenn da nicht diese blutruenstigen Sandfliegen waeren. Ihre Bisse waren auch noch Tage spaeter sichtbar und extrem juckend. Zum Glueck sind diese sehr langsam und kommen einem nicht hinterher, wenn man in Bewegung bleibt. Somit waren wir wenigstens waehrend unserer kleinen Wanderung durch den Abel Tasman National Park am Karfreitag sicher.
Nelson, dass das geographische Zentrum Neuseelands sein soll, hat mit 2400 Sonnenstunden/Jahr auch das beste Klima. Nur gut, dass wir auch Sommersachen mitgebracht haben. Dass Nelson ein Hippi-Mekka ist, konnte man auch beim woechentlichen Samstagsmarkt sehen. Ueber Kunsthandwerk und Basteleien, verschiedene Schafswollprodukte, Bio- Obst und –Gemuese und anderes aus Eigenanbau, Sauerteigbroten, oesterreichischem Apfel und Topfenstrudel, leckerem selbstgebrautem Whisky bis hin zu einer Wurstbude mit hausgemachten deutschen Wuersten und einem Bratwurststand.
Allgemein fanden wir die neuseelaendischen Produkte und frisch zubereiteten Gerichte aus einheimischen Zutaten sehr gut; Rosana’s Geburtstagsessen im Hopgoods haben wir sehr genossen.
Begleitende neuseelaendische Weine gab es auch in Huelle und Fuelle. In der angrenzenden Marlborough Weinregion, bekannt vor allem fuer ihren weltbesten Sauvignon Blanc, kamen wir auf unserer Weiterreise gen Sueden nicht um ein paar Weinproben umher.
An der Kueste entlang des nordsuedlich verlaufenden Pazifischen Ozeans um Kaikoura herum kommen wir an etlichen Seehundkolonien vorbei. Das Fischerstaedtchen Kaikoura, bekannt fuer seine Langusten, ist auch Heimat der Wale, Delfine, und verschiedener Seevoegel.
Unsere letzte Nacht verbringen wir mit hunderten anderer Kiwis (wie sich die Neuseelaender selbst nennen) in den Thermalquellen von Hanmer Springs. Es war immerhin Ostersonntag und das 729-Seelen-Doerfchen somit recht ueberlaufen. Es kostet auch etwas Ueberwindung zwischen den 38°C und 40°C-warmen Pools hin- und herzuwechseln, bei einer Aussentemperatur um gerade mal 11°C.
Am Ostermontag geht es fuer uns zurueck zum Flughafen in Christchurch und mit dem Flieger ueber Sydney zuruek nach Perth wo uns abends unsere Kaetzchen freudig empfingen.
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Am Montag, den 26. Maerz, gerade mal 3 Flugstunden spaeter, haben wir in Christchurch, NZ unseren Mietwagen in Empfang genommen. Die anschliessende 75km-Fahrt zur Halbinsel Akaroa bot uns schon mal einen Vorgeschmack darauf, wie lang sich unsere Fahrten ziehen werden. Die Strassen schlaengeln sich rauf und runter und rum um die Berge. Lange Geraden, wie wir sie aus Australien kennen, gibt es kaum.
Der Einfluss der franzoesischen Siedler, die 1838 eine Kolonie errichtet haben, spiegelt sich im 570-Einwohner-Akaroa auch in den geographischen Namen wieder. Unsere B&B Unterkunft, ein kleines Landhaus auf einem 2,42ha grossen Anwesen, haette genausogut in Suedfrankreich stehen koennen. Auch die Croissants zum Fruehstueck schmeckten a la Française.
Zwei Tage spaeter ueberblicken wir von unserem Studio-Apartment den Gletschersee Tekapo, 700m ueber dem Meeresspiegel und mit einer Fläche von 83km² der groesste Binnensee der Region Canterbury. Die Umgebung des Sees ist vor allem auch bekannt wegen des sehr dunklen Nachthimmels fast ohne Einflüsse künstlicher Beleuchtung, das man auf dem astronomischen Observatorium auf dem Berg Mount John bewundern kann. Auf dem 300m hohen Gipfel befindet sich auch das Astro Café, von dem aus man neben sehr gutem Kaffee auch einen wunderbaren 360° Rundumblick auf die Umgebung geniessen kann.
Von Lake Tekapo aus sind wir zu einer kleinen Wanderung zum Mount Cook-Nationalpark, der 707km² mit über 140 Bergen über 2000m umfasst. Mount Cook bzw Aoraki, wie er in der Maori-Sprache genannt wird, ist mit 3754m der Hoechste Berg Neuseelands.
Unseren Proviant haben wir uns unterwegs bei der Mt. Cook Alpine Salmon farm besorgt, tagesfrisches Lachs-Sashimi aber auch der geraeuchte Lachs schmeckte ausgezeichnet.
Die Weiterfahrt von Lake Tekapo nach Queenstown war landschaftlich eine der beeindruckendsten. Obwohl Neuseeland nicht ganz so gruen war, wie wir es uns vorgestellt hatten, die Taeler umgeben von impossanten Bergen erinnerten uns schon sehr an Oesterreich bzw Suedtirol, und die Fahrt durch die langen Schluchten hatte was vom Suedwesten der USA. Schafe zaehlen haben wir aber schnell aufgegeben, es waren einfach zu viele, auf 3 Mio Neuseelaender kommen immerhin 60 Mio Schafe.
Queenstown, ein Ort wie ein Schweizer Bilderbuchstädtchen an einem idyllischen See, liegt auf 358m Seehöhe und befindet sich am Rande der neuseelaendischen Alpen. Von unserem B&B Studio blicken wir ueber den See Wakatipu und den Gebirgszug ‘The Remarkables’, ein sehr beliebtes Skigebiet. In der Innenstadt gibt es zahlreiche Restaurants fuer jeden Geldbeutel. Man kommt vor allem nicht umher sich in die lange Schlange zu reihen um auch einen dieser tollen Fergburger auszuprobieren. Die Burger sind supergross, schmecken sehr lecker und kosten gerade mal ab NZ$11.
Das ueber 10,000 Einwohner grosse Staedtchen ist aber vor allem ein Paradies für Abenteurer und Naturliebhaber und das Zentrum fuer Extremsportler. Es befinden sich zahlreiche Thrillaktivitäten: Bungy-Spruenge, Wildwasser-Rafting, Jetboat, Para- und Hanggliding uvm.
Mit der Skyline Gondelbahn gelangt man auf den 450m hohen Bob's Peak, von wo aus man einen guten Blick ueber Queenstown und Umgebung hat. Das Panorama kann man auch von der Sommerrodelbahn aus geniessen, die um den Berg herum fuehrt, und danach seinen Spass auf der fortgeschrittenen Rodelstrecke fortsetzen. Wenn man dann immer noch nicht genug hat, kann man so wie Thomas von der Bergspitze aus einen Gleitschirm-Tandem-Flug ueber der Stadt wagen. Oder, man haengt sich ein Mountainbike an die Gondel, wie so viele andere, sprinted aufs Fahrrad, sobald oben auf dem Berg angekommen und radelt eine der sechs Schwierigkeitsgrad-Strecken den Berg runter.
Am 2. Tag unseres 3-Tages-Aufenthaltes sind wir um 5 Uhr frueh von Queenstown aus zum 4,5 Std entfernten Milford Sound um auf einem Boot durch den Fjord zu schippern. Der Fjordland-Nationalpark war landschaftlich sehr spektakulaer und der 15km lange Fjord beeindruckend. Der Tagesausflug war allerdings auch sehr anstrengend, vor allem da sich die insgesamt 9-Std-Fahrt unentwegt um Berge schlaengelte. Eine andere neuseelaendische Besonderheit neben der vielen kurvenreichen Strassen sind die einspurigen Bruecken. An diesen hat mal der entgegenkommende Verkehr, mal man selbst Vorfahrt. Interessant wird es vor allem dann, wenn diese ebenso um die Kurve geht und man nicht einsehen kann ob freie Fahrt voraus. Eine besonders lange einspurige Bruecke hatte dann wenigstens drei Ausweichbuchten eingebaut, um dem entgegenkommenden Verkehr ausweichen zu koennen.
Am 2. April ging unsere Reise weiter in die Suedalpen. Der in unmittelbarer Meeresnaehe und vom Regenwald umgebene ca. 2700m hohe Franz-Josef-Gletscher gilt als ein warmer Gletscher und fließt pro Tag zwischen 1m bis 5m. Und er waechst, entgegen dem weltweiten Trend, immer weiter. Und das, obwohl es nur in den hoeheren Lagen kalt genug ist, dass es ueberhaupt schneien kann. Das Klima dort ist allerdings durch extrem hohe Niederschlaege gekennzeichnet, die auch im Sommer haeufig als Schnee fallen. Wir haben uns das Phaenomen von oben ansehen wollen und sind mit dem Helikopter hochgeflogen. Bei perfektem, sonnigen und warmen Wetter sind wir mit Steigeisen bewaffnet zu einem 2-stuendigen Marsch ueber’s zerklueftete Eis, vorbei an beeindruckenden, blauschimmernden Eisformationen bis hin zu einem Wasserfall. Auch wenn der Spass nicht billig ist, es war ein einmaliges Erlebnis.
Am 4. April fuhren wir die Westkueste weiter rauf Richtung Punakaiki, das Dorf der Pfannkuchenfelsen. Unser Resort lag direkt am Strand mit Meeresblick vom Zimmer aus. Punakaiki ist vor allem bekannt fuer die Pancake Rocks, eine Felsformation die aussieht wie aufeinandergeschichtete Pfannkuchen, und die vielen ‘Blowholes’. Diese waren am naechsten Morgen dank der Flut ziemlich spektakulaer. Das Wasser der Brandung klatschte an die Felsen und in die Hoehlen und drueckte zurueckfliessendes Wasser und Luft durch enge Oeffnungen im Felsen, so dass die Luftloecher sicht- und hoerbar waren.
Die Weiterfahrt entlang der rauen Westkueste fuehrt uns zu einer grossen Robbenkolonie in Tauranga Bay bei Cape Foulwind. Die vielen jungen Robben hatten sichtlich Spass in ihrem Rockpool.
Die ueppige Regenwald-Vegetation und die unzaehligen Seen und Fluesse entlang der Westkueste deuten auf viele Regentage, die waehrend unserer Anwesenheit zum Glueck ausblieben. Bei blauem Himmel und Tagestemperaturen um die 20°C -24°C wirkte die Westkueste paradiesisch. Wenn da nicht diese blutruenstigen Sandfliegen waeren. Ihre Bisse waren auch noch Tage spaeter sichtbar und extrem juckend. Zum Glueck sind diese sehr langsam und kommen einem nicht hinterher, wenn man in Bewegung bleibt. Somit waren wir wenigstens waehrend unserer kleinen Wanderung durch den Abel Tasman National Park am Karfreitag sicher.
Nelson, dass das geographische Zentrum Neuseelands sein soll, hat mit 2400 Sonnenstunden/Jahr auch das beste Klima. Nur gut, dass wir auch Sommersachen mitgebracht haben. Dass Nelson ein Hippi-Mekka ist, konnte man auch beim woechentlichen Samstagsmarkt sehen. Ueber Kunsthandwerk und Basteleien, verschiedene Schafswollprodukte, Bio- Obst und –Gemuese und anderes aus Eigenanbau, Sauerteigbroten, oesterreichischem Apfel und Topfenstrudel, leckerem selbstgebrautem Whisky bis hin zu einer Wurstbude mit hausgemachten deutschen Wuersten und einem Bratwurststand.
Allgemein fanden wir die neuseelaendischen Produkte und frisch zubereiteten Gerichte aus einheimischen Zutaten sehr gut; Rosana’s Geburtstagsessen im Hopgoods haben wir sehr genossen.
Begleitende neuseelaendische Weine gab es auch in Huelle und Fuelle. In der angrenzenden Marlborough Weinregion, bekannt vor allem fuer ihren weltbesten Sauvignon Blanc, kamen wir auf unserer Weiterreise gen Sueden nicht um ein paar Weinproben umher.
An der Kueste entlang des nordsuedlich verlaufenden Pazifischen Ozeans um Kaikoura herum kommen wir an etlichen Seehundkolonien vorbei. Das Fischerstaedtchen Kaikoura, bekannt fuer seine Langusten, ist auch Heimat der Wale, Delfine, und verschiedener Seevoegel.
Unsere letzte Nacht verbringen wir mit hunderten anderer Kiwis (wie sich die Neuseelaender selbst nennen) in den Thermalquellen von Hanmer Springs. Es war immerhin Ostersonntag und das 729-Seelen-Doerfchen somit recht ueberlaufen. Es kostet auch etwas Ueberwindung zwischen den 38°C und 40°C-warmen Pools hin- und herzuwechseln, bei einer Aussentemperatur um gerade mal 11°C.
Am Ostermontag geht es fuer uns zurueck zum Flughafen in Christchurch und mit dem Flieger ueber Sydney zuruek nach Perth wo uns abends unsere Kaetzchen freudig empfingen.
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